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JURY-PROTOKOLL >>back
Über die Jurysitzung zur Begutachtung der eingelangten Projekte für den Wettbewerb: „Förderungspreis 2006 für experimentelle Tendenzen in der Architektur“
ORT: Schüttkasten der Salzburger Festspiele
Herbert-von-Karajan-Platz 11, 5010 Salzburg

DATUM: Montag, 18. September 2006

DAUER:
10.30 bis 17.30 Uhr

JURYMITGLIEDER (o. T.):
Christian Knechtl
Julian Löffler
Helena Paver Njiric (verhindert)
Paul Raspotnig (nachnominiert)

WEITERS ANWESEND (o. T.): Bernd Hartmann (Bundeskanzleramt)
Jana Breuste (Initiative Architektur)
10.30
Uhr Raspotnig begrüßt die Juroren Knecht und Löffler sowie Herrn Hartmann als Vertreter des Auslobers und teilt die soeben erhaltene Nachricht von Frau Paver Njiric mit, dass sie aus Krankheitsgründen nicht kommen könne und erst gegen Abend in Salzburg eintreffen werde. Hartmann schlägt vor, Raspotnig als drittes Jurymitglied einzusetzen. Die beiden Juroren und Raspotnig sind damit einverstanden.
Raspotnig berichtet von der Vorprüfung der 46 eingereichten Bewerbungen, die nach ihrem Eintreffen chronologisch nummeriert wurden. Bei einigen Projekten war die fristgerechte Postaufgabe aufgrund des Balkencodes nicht überprüfbar. Die Jury entscheidet, alle Bewerbungen in die Wertung aufzunehmen.
Soweit den Angaben der Bewerbungen zu entnehmen ist, erfüllen die VerfasserInnen die sonstigen Kriterien der Ausschreibung hinsichtlich Staatsbürgerschaft, Wohnsitz und beruflichen Werdegang. Ein Teil der Bewerbungen sind Diplomarbeiten, einige wenige sind mit Videopräsentationen ergänzt.

11.00
Ein erster Rundgang zur Übersicht über alle eingereichten Bewerbungen wird vorgenommen. Es wird jedes Projekt mit allen eingereichten Unterlagen vorgestellt.

13.00
Es werden die zu den Bewerbungen gehörigen Videos gesichtet.

13.30
In einem zweiten Rundgang werden durch Abstimmung vorläufig folgende Projekte ausgeschieden, wenn sie nicht mindestens 2 Pro-Stimmen erhalten:

1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 21, 22, 23, 24, 26, 28, 29, 30, 31, 33, 34, 35, 36, 37, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45 und 46.


Es verbleiben die folgenden acht Projekte:
4 / 7 / 14 / 20 / 25 / 27 / 32 / 38 /





14.30 Pause (Buffet)


15.00
Die Juroren unternehmen einen dritten Rundgang getrennt voneinander, um eine persönliche Reihung für Förderpreis bzw. Anerkennung der verbliebenen Projekte oder die Rückholung anderer Bewerbungen vorzunehmen.

15.30
Die Jury bespricht, ob Projekte für eine Rückholung in Frage kommen; es werden jedoch keine Bewerbungen wieder in die Wertung aufgenommen. Die verbliebenen Projekte werden diskutiert; jeder Juror nennt seine Präferenz für jedes der verbliebenen acht Projekte als Förderpreis oder Anerkennung. Dabei werden die Projekte 7, 25, 32 und 38 zurückgestuft, verbleiben aber in der Diskussion.

16.30
Die Diskussion über die Projekte 4, 14, 20 und 27 wird fortgesetzt. Die unterschiedlichen Ansätze der Bewerbungen – z.B. Architekturvermittlung, Interdisziplinarität etc. – sollen durch Anerkennungen gewürdigt werden. Daher werden die Projekte 4, 14 und 20 einstimmig für diese Auszeichnung bestimmt. Der Förderpreis wird einstimmig dem Projekt 27 zuerkannt.

17.00

Die Begründungen für die Wahl der Jury werden in einer Rohfassung textlich festgehalten. Die Reinschrift des Protokolls und der Begründungen wird in den nächsten beiden Tagen an die Juroren durch E-Mail verteilt und freigegeben.

17.30 Ende der Jurysitzung.

Zum Jurystatement der Projekte


 

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