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Der biennale, vom Bundeskanzleramt – Staatssekretariat
für Kunst und Medien – ausgeschriebene Förderungspreis
für experimentelle Tendenzen in der Architektur
soll architektonisch anspruchsvolle, inhaltlich wagemutige
und disziplinär vorausschauende Positionen aufspüren.
Preise Der Hauptpreis ist mit 5.500,-
Euro dotiert, dazu gehört ein dreimonatiger Studienaufenthalt
im Ausland, gefördert mit 1.500- Euro pro Monat,
sowie den Reisekosten zum Ort des Studienaufenthalts.
Für 3 Anerkennungspreise stehen je 2.000,- Euro
zur Verfügung.
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| Jurybesetzung: |
Christian Knechtl
Julian Löffler
Helena Paver Njiric (verhindert)
Paul Raspotnig (nachnominiert)
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| Hauptpreis: |
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27 Transformer / Bernhard Sommer, Wien |
Die Jury würdigt mit dem Förderpreis die kontinuierliche
und schrittweise Beschäftigung des Verfassers mit
den Themen Form und Veränderung, die Grundlagen seiner
„Transformer“-Konstruktionen bilden. Ausgehend
von der rechnerischen Durcharbeitung und Modell-Simulation,
über die Umsetzung als pneumatische Konstruktion
bis hin zu einer mehrmaligen Realisierung mit möglichst
geringem Aufwand auf Basis pneumatischer Bälle ist
letztendlich die Anwendung dieser veränderlichen
Konstruktion für die Freiraum- und Stadtgestaltung
angedacht. Sympathisch erscheint an dieser Formenvielfalt
aus einer einzigen Konstruktion die konsequente und klare
Überlegung, welche komplexen Möglichkeiten eine
simple Gebrauchsanweisung einzuschreiben versucht.
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| Jury-Protokoll |
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Anerkennung:
4 AWWA - Ein Projekt mit sechs Audiowalks
zu ausgewählten Wien-Ambientes
Petra Maier, Wien;
in Zusammenarbeit mit Kenn Mouritzen (Klang) und Johanne
Loegstrup(Produktionsvorbereitung) |
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Die Jury anerkennt den positiven Ansatz des Projektes,
einen Architekturdiskurs auf einer räumlich organisierten
Ebene zu führen und dafür aktuelle Phänomene
bzw. allen zugängliche Medien (wie iPods) einzubeziehen.
Im Vordergrund der interdisziplinären Betrachtungsweise
und Vorleistung steht dabei das persönlich erfahrbare
Architekturerlebnis.
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| Jury-Protokoll |
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Anerkennung:
14 Experimentelle Architektur
in der Schule /Ambros Spiluttini, St. Johann/Pg |
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Die Jury anerkennt anhand des vorgelegten Workshopprojektes
die darin erkennbare Tendenz in der Architekturvermittlung,
an der mittlerweile viele ArchitektInnen, PädagogInnen
und SchülerInnen teilhaben. Verfolgt wird ein neuer
Zugang zum Verständnis von Raum und Gestaltung mittels
Methoden, deren Innovation weniger im Ergebnis als im
experimentellen Weg dorthin liegt.
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| Jury-Protokoll |
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Anerkennung:
20 Sonic Tower /
Kristina Schinegger, Wien |
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Die Jury anerkennt mit dem Entwurf eines vertikalen Konzertgebäudes
für moderne Musik die Beschäftigung mit der
selten behandelten Bauaufgabe: Neue Musik braucht neue
Räume! Der Bandbreite moderner Kompositionen, die
nach flexiblen Auditorien verlangt, bietet der überzeugende
Entwurf eine konsequente räumliche Umsetzung. Diese
führt weg von Zentralperspektive und passiver Haltung
des Publikums.
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| Jury-Protokoll |
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